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Badmintoncamp in einer Region der Vulkane
Genau ins Zentrum, nach Gnas fuhren vom 06. -10.06.2007 46 Kinder und Jugendliche sowie 16 Trainer und Betreuer der Badmintonabteilung des Polizeisportvereins Grün-Weiß Wiesbaden.
Die oststeirischen Vulkane sind eine Folge des Aufeinanderpralles der Erdkrusten von Afrika und Europa und waren vor 18 bis vor 1,8 Millionen Jahren aktiv. Dann kam es zum Erlöschen ihrer eruptiven Zeit, was jedoch nicht heißt, dass ein Wiedererwachen nicht möglich ist.
Noch während der Fahrt dorthin wurde die Gesamtmitgliederzahl der Kinder / Jugendabteilung aufgestockt. Denise Sophia B. erblickte in Rüdesheim um 13.35 Uhr das Licht der Welt und wurde – den Segnungen der neuen Technik sei Dank - via Handy sofort in die Familie der „Federballer“ von Grün-Weiß aufgenommen.
Gnas, ein freundlicher Markt, liegt 40 km südöstlich der Murmetropole Graz, im oststeirischen Hügelland auf 276m Seehöhe. Inmitten der Thermenregion, eingebettet in eine Landschaft der sanften Hügel, schattigen Wälder und bunten Felder und Wiesen ist die Gnaser Region der Inbegriff des grünen Herzens Österreichs.
Unser Domizil – das Jugend- und Gästehaus Gnas –erreicht einen ***** Qualitätsstandard der Jugend & Familiengästehäuser und liegt im Grünen mit angrenzendem Sportzentrum.
Insgesamt 179 Betten, 2- bis 5-Bettzimmer mit Galerie und getrenntem Bad und WC, Zimmer großteils mit Balkon, kombinierbare Einzel- oder Doppelbetten mit großzügigen Aufenthaltsräumen, Abenteuerzimmer und TV stehen zur Verfügung.
An Einrichtungen sind hervorzuheben:
Seminarräume, Servus Café, Stüberl, Internetterminals, Fußballplätze, Kunstrasenplatz, teilbare Sporthalle, Erlebnisfoyer, Kletterwand, Tennishalle, Tennisfreiplätze, Tischtennistische, Wellness mit Hallenbad und Saunawelt, Mountainbikeverleih
Kennengelernt haben wir den zuständigen Organisator vor Ort, Herrn del Negro als einen Manager, dessen persönliche Lieblingsaussage „passt tscho“ wir beruhigt aufnahmen, denn es galt immer der Spruch „geht nicht, gibt`s nicht“.
Die Tage waren wie in den vergangenen Jahren gespickt mit engagiertem Training nach neuesten sportphysiologischen Erkenntnissen (Theorie und Praxis, Schlagtraining, Ausdauersteigerung, Ernährungsberatung, taktisches Verhalten, Vorbeugen von Verletzungen etc.).
Andere Freizeitaktivitäten halfen, den Kopf zwischenzeitlich vom Badminton zu lösen und fanden ebenfalls reges Interesse. So konnten wir beim Besuch der Sternwarte Auersbach unser Astronomiewissen vertiefen sowie bei der Besichtigung der unter Kennern bekannten Schokoladenfabrik Zotter ca. 60 Schokoladensorten mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen (z.B. Rose und Basilikum) verkosten.
Als bleibende Erinnerung bekam jeder Teilnehmer zudem ein gesponsortes – T-Shirt, das am letzten Abend anlässlich eines Freundschaftsspiels gegen die TUS Feldbach verteilt wurde.
Günter Mogg und Ernst vom heimischen Badmintonverein hatten dieses Zusammentreffen mustergültig arrangiert und überreichten neben einem Geschenkkorb eine kleine Nachbildung des Feldbacher Wahrzeichens, des Steinernen Metzen. Der aus dem 15. Jahrhundert stammende Steinerne Metzen diente als Mustermaß vor Einführung eines einheitlichen Maßsystems.
Das "Feldbacher Maß" fand in einem großen Teil der Oststeiermark Verbreitung. Der auf einem achteckigen Sockel stehende Kelch besteht aus dem für die Region typischen Basalttuff und ist aus einem einzigen Block gemeißelt.
Der Polizeisportverein übergab neben einem großen Wimpel des Gesamtvereins etliche Badmintonbrettspiele (Diceminton) sowie für jede Spielerin und jeden Spieler ein T-Shirt aus der 50 Jahre Badminton-Kollektion der Abteilung. In zwanglosen Spielen konnte einerseits der sportliche Ehrgeiz befriedigt werden; mindestens genau so wichtig war aber das gegenseitige Kennenlernen sowie der eingehende Erfahrungsaustausch.
Leider musste jedoch der von allen Erwachsenen gewünschte gemeinsame Besuch einer Buschenschänke aufgrund des doch sehr gedrängten Zeitrahmens entfallen.
Dafür begeisterten zum Abschluss Gn`US5 ihr Publikum. Hinter der ausdrucksstarken Performance dieser Boyband verbargen sich Abteilungstrainer, die ungeahnte musikalische Fähigkeiten offenbarten. Es kam zu ekstatischen Ausbrüchen im Zuschauerbereich, so dass etliche Zugaben notwendig waren, die Ordnung aufrechtzuerhalten.
Die obligatorische, auf der Rückfahrt durchgeführte Teilnehmerumfrage zeigte wie in den vergangenen Jahren ein gutes Ergebnis - dass es allen gut gefallen hat.
Übrigens - zusätzlich zur Vollpension wurden vertilgt
rd. 400 l Apfelschorle und Mineralwasser
10 Honigmelonen
2 x 10 kg Wassermelonen
2 Steigen Kiwis
20 kg Bananen
10 kg Trauben ( weiss/rot )
20 kg Äpfel
Zum Schluss ein besonderer Dank an diejenigen, die diese Freizeit geplant und durchgeführt, bzw. durch erhebliche Zuschüsse erst möglich gemacht haben.
E.B.














